RLS: Schlafsystem erfolgreich getestet
Ständige Schlaflosigkeit gefährdet laut der Weltgesundheitsorganisation WHO die Gesundheit: Sie stellt Schlafstörungen auf eine Stufe mit Diabetes mellitus, koronarer Herzkrankheit oder Lungenkrebs. Besonders betroffen sind Menschen, deren Schlaf durch chronische Krankheiten gestört ist - zum Beispiel durch das so genannte Restless Legs Syndrom (RLS). Patienten mit RLS spüren vor allem nachts ein fortwährendes Ziehen in den Beinen und kommen deshalb nicht zur Ruhe. Nach Angaben der Deutschen Restless Legs Vereinigung sind zehn Prozent der Deutschen von dieser Erkrankung und ihren Folgen betroffen.
Das Gehirn im Schlafrhythmus
"Viele von ihnen können nicht mehr schlafen, weil ihr Gehirn verlernt hat, sich auf die dafür notwendigen Schwingungen einzustellen", sagt Lilo Habersack, Vorstandsvorsitzende der RLS-Vereinigung, die 4500 Mitglieder zählt. In dieser Situation haben zahlreiche Betroffene die Audiotherapie des Schlafsystems Inpulser getestet. Bei diesem Schlafsystem überträgt ein spezielles Gerät binaurale Wellen in leicht unterschiedlichen Frequenzen. Diese Unterschiede werden vom Gehirn ausgeglichen, und es pendelt sich dadurch auf den Schlafrhythmus ein. Die RLS-Patienten melden bei Anwendung des Schlafsystems eine Erfolgsquote von mehr als 70 Prozent: "Es hat sich gezeigt, dass viele der Testpersonen sich wesentlich fitter fühlen, seit sie zum ersten Mal seit Jahren wieder über eine längere Zeit durchschlafen können", berichtet Lilo Habersack über das Schlafsystem von Inpulser.
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