Schlafstörungen: Wie der Schlaf zurückkehrt
In diesem Artikel erfahren Sie:
- Warum immer mehr Menschen unter Schlafstörungen leiden.
- Weshalb gute Nachtruhe so wichtig ist.
- Welche Möglichkeiten es gibt, wieder sanft zu schlummern.
Rund vier Millionen Deutsche leiden unter Schlafstörungen und schauen deshalb tagsüber mit müden Augen in die Welt - das zeigt eine Hochrechnung, die die Techniker Krankenkasse (TK) 2011 veröffentlicht hat. Jährlich steige die Zahl derjenigen, die Schlafstörungen haben, meldet die Versicherung - gleichzeitig gebe es immer mehr Menschen, die mithilfe von Tabletten versuchten, endlich für ein paar Stunden die Augen zu schließen. Eine fatale Entwicklung, die auch die Deutsche Angestellten-Krankenkasse (DAK) in ihrem aktuellen Gesundheitsreport feststellt: Stress, gesundheitliche und psychische Schwierigkeiten sowie chronische Erkrankungen wie etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden seien die Gründe für Schlafstörungen. Außerdem stören laut DAK Schicht- und Abendarbeit das nächtliche Gleichgewicht des Körpers.
Schlafstörungen: Der nächtliche Teufelskreis
"I can't get no sleep"... dieser Song der englischen Band Faithless droht also für viele zunehmend zum unfreiwilligen Lebensmotto zu werden. Etwa fünf Prozent der Bevölkerung sind von Schlafstörungen betroffen. Sie geraten häufig in einen Teufelskreis: Weil sie beim Zu-Bett-Gehen fürchten, wieder wach zu liegen, sind sie nicht entspannt und verhindern auf diese Weise den erholsamen Schlaf. Dabei ist die Nachtruhe quasi lebenswichtig. Als grober Richtwert gelten sieben bis neun Stunden. Wer über längere Zeit viel weniger schläft und deshalb am Tag müde ist, macht während der Arbeit häufig Fehler. Je länger diese Situation anhält, desto weniger kann man sich konzentrieren und muss sich schließlich nicht selten krankschreiben lassen.
Audiotherapie: Sanfte Beats statt Tabletten
Allerdings ist es möglich, selbst einiges gegen Schlafstörungen zu tun, so dass man nicht ständig aufwacht. Tabletten, die auf Dauer abhängig machen können, sind jedoch nicht das Mittel der Wahl. Ohne Medikamente hingegen kommt die neue Therapie des Schlafsystems Inpulser aus. Sie unterstützt das Gehirn dabei, sich auf die Frequenzen einzustellen, die für den Schlaf notwendig sind. Dies geschieht mithilfe einer Audiotherapie, bei der simultan zwei leicht unterschiedliche Töne gespielt werden. Die Differenzen zwischen diesen sanften Beats werden durch das Hirn ausgeglichen. Dadurch pulsiert es ruhiger und pendelt sich auf den Schlafrhythmus ein. Die Wirksamkeit des Schlafsystems wird durch unabhängige Studien, etwa von der Universität Köln, bestätigt: Nach sieben Wochen ergab sich bei den Teilnehmern der Kölner Studie eine durchschnittliche Schlafverlängerung von fast einer halben Stunde.
Experten wie der Präventologe und Schlafexperte Markus Kamps raten darüber hinaus zu Entspannungstechniken wie autogenem Training oder progressiver Muskelentspannung. Diese können dabei helfen, besser abzuschalten und einzuschlafen.
Videoratgeber zum Thema Schlafsystem und Schlaftherapie
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