Nächtliches Aufwachen

Nächtliches Aufwachen und Durchschlafprobleme sind für viele schon Normalität. Foto: djd/infrasonic
Nächtliches Aufwachen und Durchschlafprobleme sind für viele schon Normalität. Foto: djd/infrasonic

Nächtliches Aufwachen und Schlafstörungen können viele Gründe haben. Sorgen, die einen nicht schlafen lassen, die Angst, zu verschlafen und einen wichtigen Termin zu verpassen, der Vollmond oder auch das Gewissen. Eines haben sie alle gemeinsam: man wacht morgens auf, hat das Gefühl, nur wenige Minuten geschlafen zu haben und fühlt sich den ganzen Tag wie gerädert. Treffen können Schlafstörungen jeden.

Gründe für Schlafstörungen

Die Gründe für Schlafstörungen und häufiges nächtliches Aufwachen sind so unterschiedlich wie die Menschen selbst. Ein besonders sensibler Mensch verarbeitet eventuell nachts Dinge, die er tagsüber gesehen oder erlebt hat. Jemand der auf den Mond reagiert, wenn er in voller Pracht des nachts am Himmel steht, leidet unter Umständen eine Woche lang unter dem Einfluss des Erdtrabanten. Kinder verarbeiten nachts ebenso tagsüber Erlebtes, wenn sie älter sind Probleme in der Schule oder mit Freunden. Männer denken manchmal nachts unterbewusst an ihre Arbeit oder nehmen sich diese mit in den Schlaf, so das dieser unruhig wird und nächtliches Aufwachen zur Tagesordnung gehört - oder besser zur Nachtordnung. Jemand er ohne Arbeit ist verarbeitet in schlaflosen Nächten seine Existenzängste. So können Schlafstörungen jedermann treffen. Auch krankhafte Ursachen wie Depressionen können dazu führen, das man nachts den benötigten Schlaf nicht bekommt.

Mentales Training als Hilfe

In diesem Fall kann man die Schlafstörungen am besten medikamentös in den Griff bekommen. Bei allen anderen Gründen gibt es vielerlei Möglichkeiten. Manchen Menschen hilft mentales Training, bei anderen ein heißes Bad vor dem zu Bett gehen, vielleicht auch ein Glas heiße Milch mit Honig. es stehen auch diverse homöopathische Hilfsmittel zur Verfügung, die je nach Grund der Schlafstörung eingenommen werden können. Hängen die Schlafstörungen und das nächtliche Aufwachen im Sommer mit großer Hitze zusammen, reicht es aus, eine Schüssel gefüllt mit Eiswürfeln und getrocknetem Lavendel auf dem Nachttisch zu platzieren. Der Lavendel beruhigt und die Eiswürfel kühlen die Luft ab. Auch Tee mit Hopfen, Lavendel oder Fenchel hat eine beruhigende Wirkung. Die Mittel gegen nächtliches Aufwachen sind so zahlreich und unterschiedlich wie jene, die sie benötigen. Es kann auch schon helfen sich einfach im Kopf seinen eigenen "Happy Place" zu schaffen, an den man sich kurz vor dem Einschlafen träumt und die Sorgen und Nöte des Alltags einfach zu Hause lässt.

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Wissenswertes zum Thema Schlaf

Schlaf ist für die Menschen so alltäglich, wie die Luft zum atmen. Und dennoch wissen viele erstaunlich wenig über ihn. Viele Menschen haben Schlafprobleme. Obwohl der Schlaf uns jeden Tag heimsucht ist selbst unter Wissenschaftlern der Schlaf noch größtenteils unerforschtes Gebiet.

Warum schlafen wir eigentlich?

Diese Frage z.B. ist noch immer unbeantwortet. Obwohl nicht nur Menschen, sondern auch alle Tiere schlafen müssen und der Schlaf sogar lebensnotwendig ist, ist der Grund dafür noch immer größtenteils unbekannt. Daher gilt Schlafentzug in vielen Ländern auch als Folter. Fest steht, dass die Nervenbahnen sich während des Schlafzustandes neu aufeinander einstellen. Das gilt sowohl für die Bereiche des Gehirns, die für lebensnotwendige Prozesse verantwortlich sind, wie für die Teile, in denen Erinnerungen gespeichert werden. Daher ist der Schlaf in mehrere Phasen unterteilt. Für Menschen und wohl auch die höheren Primaten ist die REM-Phase am wichtigsten. Sie ist die Phase des Träumens. Übrigens - auch Kinder leiden immer häufiger unter Schlafstörungen.

Wie viel Schlaf benötigen Menschen?

Auch hier gibt es sehr unterschiedliche Meinungen. Die genaue Schlafmenge ist natürlich bei jedem Menschen unterschiedlich. Das Verlangen schlafen zu gehen, wird von der Inneren Uhr gesteuert. Diese richtet sich nach der Helligkeit und der Zeit seit dem Aufstehen. Doch welche Menge unsere Innere Uhr für Schlaf veranschlagt, kann nicht genau vorhergesagt werden. Viele Schlafexperten sind inzwischen der Meinung, dass die bekannten acht Stunden schon des Schlafes zuviel sind. Nach verschiedenen Studien liegt die beste Schlafzeit zwischen sechs und sieben Stunden.  Manche Menschen brauchen sogar noch weniger. So soll Napoleon angeblich mit nur drei Stunden pro Nacht ausgekommen sein. Guter Schlaf ist wichtig. Doch das ist nicht im Vergleich zu Delfinen und Walen. Sie können sich nicht hinlegen und einfach schlafen, denn sonst würden sie ja ertrinken. Daher lassen sie ihre rechte und linke Gehirnhälfte abwechselnd schlafen.

Was hilft beim Schlafen?

Schlaflosigkeit wird in unserer hektischen Welt immer mehr zum Problem. Dabei sind es oft einfache Tipps, die zu einem geruhsamen Schlaf führen. Auch kann ein Schlafsystem helfen durchzuschlafen. Damit das Gehirn Schlafhormone ausschütten kann, braucht es Ruhe. Daher sollte man wenigstens eine Stunde vor dem Schlafen gehen, alle Arbeit ruhen lassen. Alkohol ist, entgegen der geläufigen Meinung, kein Hilfsmittel für einen ruhigen Schlaf. Außerdem sollte das Schlafzimmer immer abgedunkelt und nicht zu warm sein.