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Ausgeschlafen ins Büro

So gelingt erholsamer Nachtschlaf

Wer gut geschlafen hat, ist im Arbeitsalltag leistungsfähiger. Foto: djd/Neurexan/momentimages

Wer gut geschlafen hat, ist im Arbeitsalltag leistungsfähiger. Foto: djd/Neurexan/momentimages

(djd). Das Geschäftsessen zu vorgerückter Stunde, am nächsten Tag ein wichtiges Meeting und statt Feierabend Überstunden: Für viele Berufstätige ist das normaler Alltag. Doch wenn Ärger im Job oder wichtige Termine auch noch schlaflose Nächte bereiten, gerät der Organismus unter Druck. Ein Stresskarussell beginnt: Wer zu wenig schläft, kann nicht die optimale Leistung erbringen. Gereiztheit und chronische Müdigkeit senken die Belastbarkeit im Job. Fehlt es an Schlaf, leidet mittelfristig auch der Körper: Die Gefahr von Bluthochdruck steigt, zudem kann das Immunsystem geschwächt werden.

Ausschlafen allein hilft nicht

Andauernde Schlafdefizite lassen sich nicht durch Ausschlafen am Wochenende nachholen. Auch wer früher ins Bett geht, ohne müde zu sein, hat damit wenig Erfolg. Bei Schlafproblemen, die von zu großer Anspannung ausgelöst werden, kann es ratsam sein, auf die Hilfe eines homöopathisch hergestellten Kombinationspräparats wie Neurexan zu vertrauen, das rezeptfrei in der Apotheke erhältlich ist. Das Präparat kann entspannen und beruhigen und dadurch das Ein- und Durchschlafen erleichtern. Enthalten sind Auszüge aus der Passionsblume, die als hilfreich bei nervösen Schlafstörungen und Unruhezuständen gilt. Hafer kann bei Erschöpfungszuständen und Schlafstörungen helfen. In Kombination mit Kaffeesamen und dem Zinksalz der Baldriansäure können sie dazu beitragen, das innere Gleichgewicht wiederherzustellen und zu entspannen.

Mit vollem Magen schläft man schlecht

Für erholsame Nächte spielen auch äußere Faktoren eine Rolle. So sollte etwa die letzte Mahlzeit leicht sein und mindestens zwei Stunden vor dem Schlafengehen eingenommen werden. Auch eine zu hohe Raumtemperatur, zu trockene Luft oder zu wenig Sauerstoff können dafür verantwortlich sein, dass der Schlaf auf sich warten lässt. Ausgleichssport oder der Spaziergang am Abend sorgen für die nötige Bettschwere.

Fakten in Kürze

Wer gut schläft, bleibt leistungsfähig

Der menschliche Organismus braucht regelmäßige Schlafenszeiten. Während sich der Körper entspannt, können die Eindrücke des Tages sortiert, Wichtiges gespeichert, Unwichtiges gelöscht und Erlebnisse emotional verarbeitet werden. Auch das Immunsystem wird gestärkt, Hormone werden ausgeschüttet und die Haut regeneriert. Wie wichtig Schlaf ist, haben Forscher an Versuchspersonen getestet: Schon nach drei Tagen Schlafentzug sind demnach Seh- und Hörvermögen beeinträchtigt und es können Halluzinationen auftreten.

Wissenswertes zum Thema Schlaf

Schlaf ist für die Menschen so alltäglich, wie die Luft zum atmen. Und dennoch wissen viele erstaunlich wenig über ihn. Viele Menschen haben Schlafprobleme. Obwohl der Schlaf uns jeden Tag heimsucht ist selbst unter Wissenschaftlern der Schlaf noch größtenteils unerforschtes Gebiet.

Warum schlafen wir eigentlich?

Diese Frage z.B. ist noch immer unbeantwortet. Obwohl nicht nur Menschen, sondern auch alle Tiere schlafen müssen und der Schlaf sogar lebensnotwendig ist, ist der Grund dafür noch immer größtenteils unbekannt. Daher gilt Schlafentzug in vielen Ländern auch als Folter. Fest steht, dass die Nervenbahnen sich während des Schlafzustandes neu aufeinander einstellen. Das gilt sowohl für die Bereiche des Gehirns, die für lebensnotwendige Prozesse verantwortlich sind, wie für die Teile, in denen Erinnerungen gespeichert werden. Daher ist der Schlaf in mehrere Phasen unterteilt. Für Menschen und wohl auch die höheren Primaten ist die REM-Phase am wichtigsten. Sie ist die Phase des Träumens. Übrigens - auch Kinder leiden immer häufiger unter Schlafstörungen.

Wie viel Schlaf benötigen Menschen?

Auch hier gibt es sehr unterschiedliche Meinungen. Die genaue Schlafmenge ist natürlich bei jedem Menschen unterschiedlich. Das Verlangen schlafen zu gehen, wird von der Inneren Uhr gesteuert. Diese richtet sich nach der Helligkeit und der Zeit seit dem Aufstehen. Doch welche Menge unsere Innere Uhr für Schlaf veranschlagt, kann nicht genau vorhergesagt werden. Viele Schlafexperten sind inzwischen der Meinung, dass die bekannten acht Stunden schon des Schlafes zuviel sind. Nach verschiedenen Studien liegt die beste Schlafzeit zwischen sechs und sieben Stunden.  Manche Menschen brauchen sogar noch weniger. So soll Napoleon angeblich mit nur drei Stunden pro Nacht ausgekommen sein. Guter Schlaf ist wichtig. Doch das ist nicht im Vergleich zu Delfinen und Walen. Sie können sich nicht hinlegen und einfach schlafen, denn sonst würden sie ja ertrinken. Daher lassen sie ihre rechte und linke Gehirnhälfte abwechselnd schlafen.

Was hilft beim Schlafen?

Schlaflosigkeit wird in unserer hektischen Welt immer mehr zum Problem. Dabei sind es oft einfache Tipps, die zu einem geruhsamen Schlaf führen. Auch kann ein Schlafsystem helfen durchzuschlafen. Damit das Gehirn Schlafhormone ausschütten kann, braucht es Ruhe. Daher sollte man wenigstens eine Stunde vor dem Schlafen gehen, alle Arbeit ruhen lassen. Alkohol ist, entgegen der geläufigen Meinung, kein Hilfsmittel für einen ruhigen Schlaf. Außerdem sollte das Schlafzimmer immer abgedunkelt und nicht zu warm sein.