Die Angst vor dem Einschlafen

Mit Angst vor dem Einschlafen beginnt ein Teufelskreis. Foto: djd/infrasonic
Mit Angst vor dem Einschlafen beginnt ein Teufelskreis. Foto: djd/infrasonic

Es gibt viele Gründe, warum man unter Schlafstörungen leiden kann. Es macht keinen Unterschied ob man Einschlaf- oder Durchschlafprobleme hat. Die Gründe sind meist dieselben: Ärger und Sorgen ob privat oder bei der Arbeit, Schichtarbeit raubt uns unseren Schlaf, Lärm aber auch Trauer und Angstzustände. Ein schlechtes Bett oder eine schlechte Matratze kann auch noch eine Ursache dafür sein.

Die Angst vor dem Einschlafen

Wenn Schlafstörungen so weit gehen, dass man schon Angst vor dem Einschlafen hat, sollte man sich Gedanken machen. Wie lange wird man wieder wach liegen? Man schaut die ganze Zeit auf die Uhr und sieht sich wieder Stunde für Stunde im Bett herumwälzen. Das viele Grübeln macht die Situation auch nicht gerade besser. Das wichtigste in diesem Fall ist, Ruhe bewahren und es einfach so hinnehmen, dass man nicht sofort einschlafen kann.

Mit der richtigen Ernährung den Schlaf fördern

Es gibt Heilpflanzen, die beruhigend auf den Menschen wirken, wie zum Beispiel Fenchel, Kümmel, Melisse oder Hopfen. Am Abend eine Tasse Fencheltee oder Kümmeltee kann den Schlaf positiv fördern. Bananen, Birnen und Nüsse wirken ebenso beruhigend auf den menschlichen Organismus. Außerdem sollte man am Abend auf den Genuss von Kaffee, Alkohol und Schokolade verzichten.

Den Tag ruhig beenden

Abends noch einen Krimi ansehen, ist nicht gerade vorteilhaft. Am besten man sorgt dafür, dass sämtliche Störfaktoren ausgeschlossen werden. Ein abendliches Ritual tut nicht nur Kindern gut, sondern kann auch hilfreich bei der Angst vor dem Einschlafen sein. Gerade für Menschen mit Schlafstörungen sollte das Schlafzimmer ausschließlich ein Ruheraum sein, Störfaktoren wie ein Fernseher haben dort nichts zu suchen. Wenn eine Schlafstörung über Wochen und Monate hinweggeht, sollte man sich von einem Arzt untersuchen lassen. Dadurch kann der Arzt feststellen ob die Ursache körperlich oder seelisch ist.

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Wissenswertes zum Thema Schlaf

Schlaf ist für die Menschen so alltäglich, wie die Luft zum atmen. Und dennoch wissen viele erstaunlich wenig über ihn. Viele Menschen haben Schlafprobleme. Obwohl der Schlaf uns jeden Tag heimsucht ist selbst unter Wissenschaftlern der Schlaf noch größtenteils unerforschtes Gebiet.

Warum schlafen wir eigentlich?

Diese Frage z.B. ist noch immer unbeantwortet. Obwohl nicht nur Menschen, sondern auch alle Tiere schlafen müssen und der Schlaf sogar lebensnotwendig ist, ist der Grund dafür noch immer größtenteils unbekannt. Daher gilt Schlafentzug in vielen Ländern auch als Folter. Fest steht, dass die Nervenbahnen sich während des Schlafzustandes neu aufeinander einstellen. Das gilt sowohl für die Bereiche des Gehirns, die für lebensnotwendige Prozesse verantwortlich sind, wie für die Teile, in denen Erinnerungen gespeichert werden. Daher ist der Schlaf in mehrere Phasen unterteilt. Für Menschen und wohl auch die höheren Primaten ist die REM-Phase am wichtigsten. Sie ist die Phase des Träumens. Übrigens - auch Kinder leiden immer häufiger unter Schlafstörungen.

Wie viel Schlaf benötigen Menschen?

Auch hier gibt es sehr unterschiedliche Meinungen. Die genaue Schlafmenge ist natürlich bei jedem Menschen unterschiedlich. Das Verlangen schlafen zu gehen, wird von der Inneren Uhr gesteuert. Diese richtet sich nach der Helligkeit und der Zeit seit dem Aufstehen. Doch welche Menge unsere Innere Uhr für Schlaf veranschlagt, kann nicht genau vorhergesagt werden. Viele Schlafexperten sind inzwischen der Meinung, dass die bekannten acht Stunden schon des Schlafes zuviel sind. Nach verschiedenen Studien liegt die beste Schlafzeit zwischen sechs und sieben Stunden.  Manche Menschen brauchen sogar noch weniger. So soll Napoleon angeblich mit nur drei Stunden pro Nacht ausgekommen sein. Guter Schlaf ist wichtig. Doch das ist nicht im Vergleich zu Delfinen und Walen. Sie können sich nicht hinlegen und einfach schlafen, denn sonst würden sie ja ertrinken. Daher lassen sie ihre rechte und linke Gehirnhälfte abwechselnd schlafen.

Was hilft beim Schlafen?

Schlaflosigkeit wird in unserer hektischen Welt immer mehr zum Problem. Dabei sind es oft einfache Tipps, die zu einem geruhsamen Schlaf führen. Auch kann ein Schlafsystem helfen durchzuschlafen. Damit das Gehirn Schlafhormone ausschütten kann, braucht es Ruhe. Daher sollte man wenigstens eine Stunde vor dem Schlafen gehen, alle Arbeit ruhen lassen. Alkohol ist, entgegen der geläufigen Meinung, kein Hilfsmittel für einen ruhigen Schlaf. Außerdem sollte das Schlafzimmer immer abgedunkelt und nicht zu warm sein.